456. NoonSong am 16.02.2019 um 12:00
Bei den ersten Aufführungen von Brahms “Ein deutsches Requiem” ahnte niemand den Welterfolg, welchen dieses Werk später haben würde. Anfangs nur mit Klavierbegleitung und noch nicht vollständig, hatte es eher den Anschein eines tastenden Versuches des großen Meisters. Wie barock Brahms bei der Konzeption seines Meisterwerkes dachte, wird in der kammermusikalischen Aufführung eines der beliebtesten Sätze seines Requiems im heutigen NoonSong unmittelbar hörbar.
Drei Mal alte Musik, dreimal unterschiedliche Welten: Dieser NoonSong stellt calvinistische Musik aus Flandern, katholische Kathedralmusik aus dem Petersdom in Rom und protestantische Kirchenmusik aus Nürnberg gegenüber, die nahezu gleichzeitig entstand.