745. NoonSong am 24.01.2026 um 12:00 erhebende anglikanische Kathedralklänge
Neuere englische Kathedralmusik prägt diesen NoonSong. Auf dem Kontinent ist sie trotz ihrer hohen Qualität noch so gut wie unbekannt.
Neuere englische Kathedralmusik prägt diesen NoonSong. Auf dem Kontinent ist sie trotz ihrer hohen Qualität noch so gut wie unbekannt.
Mit einem schwungvollen Werk des Barocks sowie einem besinnlichen englischen Weihnachtslied klingt die Weihnachtszeit im NoonSong aus.
In diesem NoonSong trifft die Musik von Palestrina und Lasso, also Musik der zwei katholischen "Fürsten" der Musik der Hochrenaissance, auf protestantische deutschsprachige Musik des Frühbarocks.
Achtstimmige romantische Musik für den königlichen Berliner Domchor erklingt in diesem NoonSong.
Am ersten Wochenende der Fastenzeit erklingen die Psalmen in Vertonungen frühbarocker deutscher Komponisten. Affektvoll wie in Madrigalen drücken sie ihr Verlangen nach Erlösung und Hoffnung aus, aktueller denn je.
Den 750. NoonSong feiern wir mit der wunderbaren "Vesperae solennes de confessore" von Wolfgang Amadeus Mozart für Soli, Chor und Orchester. Am bekanntesten ist daraus das bezaubernde "Laudate Dominum", eine schwebende Sopran-Arie im 6/8-Takt, begleitet von Streichern und Chor.
Besinnliche romantische Musik für englische Kathedralen erklingt in diesem NoonSong. Dabei spannt sich der Bogen vom schlichten dreistimmigen Chorlied, das Mendelssohn für den anglikanischen Gottesdienst komponierte, bis hin zum wuchtigen achtstimmigen Anthem für Chor und Orgel von Wesley.
Die Choralmotette "Jesu meine Freude" gehört zu den berühmtesten Stücken der Chormusik. Tröstend und aufbegehrend, besinnlich und Hoffnung spendend vertont Bach seine Kombination eines Kirchenliedes mit Zitaten aus dem Römerbrief. Die fast solistische Interpretation von sirventes berlin verspricht wieder größte Transparenz und Eindrücklichkeit dieser Musik.
Mit der englischen Einrichtung einer großen Marien-Motette wird ein wenig bekanntes geistliches Werk von Charles Gounod auch außerhalb des katholischen Gottesdienstes einsetzbar. Erstmals erklingt diese wunderbare Musik im NoonSong.
Der NoonSong vor Palmsonntag wird immer besonders gestaltet. Diesmal prägt ein Welthit hochbarocker Chormusik diesen NoonSong, nämlich das berühmte, ausdrucksvolle "Crucifixus" des Venezianers Antonio Lotti. Dieses Werk inspirierte vor einigen Jahren den schwedischen Komponisten Sixten zu einer eigenen Vertonung des gleichen Textes, die wir dem Werk Lottis gegenüber stellen. Zwischen beiden Werken steht die schlichte, erhabene Vertonung des "Stabat mater" von Palestrina. Alle Werke erklingen erstmals im NoonSong und stimmen meditativ und bewegend auf die Karwoche ein.